Hallo Ultradeutschland, ..

.. jetzt wo wir in der zweiten Liga sind, wollen wir auch bei euch mitmachen. Für unser Bewerbungsfoto haben wir uns wirklich viel Mühe gegeben. Jeder von uns hat sich eine Bauchtasche gekauft, die Arme stilsicher verschränkt und einen bösen Blick antrainiert. Ich hoffe, dass wir durch unser Mobfoto in Ultradeutschland endlich ernst genommen werden.

AALEN

Liebe Grüße,
euere Aalener Jungs

Solidarität mit dem Frankenstadion?

Wie vermutlich allen bekannt ist, kämpfen viele FCN-Fans schon seit geraumer Zeit dafür, dass ihr Stadion eines Tages in „Max-Morlock-Stadion“ umbenannt werden soll. Aktuell schimpft sich das Stadion „easyCredit-Stadion“, zuvor hieß es „Frankenstadion“. Einige Fanszenen bzw. Ultragruppen zeigten sich schon mit den Nürnbergern solidarisch und präsentierten Spruchbänder, in denen auch sie sich für das Max-Morlock Stadion aussprachen.

Am letzten Spieltag reihten sich auch die Dortmunder mit einem Spruchband in diese Reihe ein. Jedoch forderten sie nicht das „Max-Morlock Stadion“ als Stadionnamen, sondern den vorherigen Namen, nämlich das „Frankenstadion“. Ob dies eine gezielte Provokation gegen die Nürnberger darstellen soll, die sich eben nicht mit dem vorherigen Namen des Stadions sondern mit einem „neuen“ identifizieren, entzieht sich jedoch meinen Kenntnissen.

Ein Blick nach vorne.

Knapp ein halbes Jahr hat sich hier nichts getan, ein halbes Jahr in dem in der Fußball- und Ultrawelt viel passiert ist. Es wurden Plätze gestürmt, massenhaft Pyrotechnik gezündet, Siege gefeiert, nach Niederlagen randaliert, Stadionverbote kassiert, Vereine vor dem Bankrott gerettet, Unschuldige ausgesperrt, mit wunderbaren Choreos die Fankurven geschmückt und alles in allem gezeigt, dass Ultras so leicht nicht totzukriegen sind. Weder durch hetzende Boulevardzeitungen oder naive Vereinsführungen, noch durch die repressiven Teile der Staatsmacht. Es gibt zwar einige Probleme in den deutschen Fanszenen, über die geredet und diskutiert werden muss, aber nicht von x-bliebigen Boulevardzeitungen, überforderten Polizeipräsidenten oder verärgerten Vereinsoffiziellen, sondern zwischen den Ultras selbst. Es ist unsere Aufgabe den oben genannten Kritikern so lange wie möglich Paroli zu bieten und gleichzeitig auch die Bewegung wieder auf die Ränge zurückzubringen.
In den nächsten Monaten und Jahren werden sich die „Kämpfe“ um die Kurven und den deutschen Profifußball zuspitzen, es werden weiterhin Verbote, wie Pyrotechnik, übergangen werden und es bleibt spannend, wie sich auch in der kommenden Saison das Bild der Kurven entwickelt.

Ich habe jetzt über ein halbes Jahr den Blog brach liegen lassen, weil mir auch die Energie fehlte, mich immer wieder mit denselben lästigen Themen zu beschäftigen. Vielleicht werde ich in Zukunft aus anderen Motivationen heraus bloggen und andere Themen beleuchten. Trotzdem werde ich weiterhin ein kritisches Auge auf die Ultrabewegung haben – in welcher Form das alles geschehen soll, ist mir bisher noch unklar. Eins ist jedoch sicher, es muss weitergehen. Seid gespannt, ich selbst bin es auch!

Ein Blick zurück.

[…] Davon brachten mich auch die ersten Probleme mit der Justiz nicht ab und heute nach zahlreichen Strafen, Stadionverboten und Verleumdungen, fragt man sich natürlich immer mal wieder: „War es das wert?“ Oder: „Was hätte man sich für das Geld alles kaufen können?“ Und: „Bin ich wirklich ein so schlechter Mensch, wie es einen die Medien und viele Gutmenschen glauben lassen wollen?“ Ich kann euch beruhigen. Wir sind keine schlechten Menschen und was auch immer ich mir für das Geld gekauft hätte, es wäre etwas Vergängliches gewesen, es hätte mich nicht glücklicher gemacht, als dieses Leben. Ich habe Erinnerungen an viele Momente, die mir in einem Leben ohne Fußball mit Sicherheit verwehrt geblieben wären. Ich habe die Jahre alle guten und schlechten Gefühle so intensiv erleben dürfen, dass ich wahrlich das Gefühl hatte (und habe!), zu leben und nicht nur vor mich dahin zu vegetieren. […]

Ein Auszug aus der aktuellen „YA BASTA!“-Ausgabe von den Ultras Nürnberg. Zum Weiterlesen hier klicken!

Ultra ist der Kampf um die Schlagsahne.

Zwei Impressionen der „3 Jahres Feier“ von Supremus Dilectio, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

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Vielleicht sollten sie sich mit den Ultras aus Chemnitz zusammenschließen, um gemeinsam für ihre Träume und Ideale zu kämpfen!



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