Homophobie I.

Wie weit Homophobie im Fußball sowie im Alltag gehen kann, wird deutlich, wenn wir uns die Situation im Iran anschauen. In dem Artikel „Iran: Teurer Popo-Jubel“ wird deutlich, wie schlimm die dortige Situation ist. Zwei Nationalspielern drohen neben Geldstrafen und langen Sperren sogar Gefängnisstrafen, da sie beim Torjubel einem Mitspieler versehentlich an den Hintern packten.

Zum Glück ist die Situation in Deutschland nicht ganz so dramatisch, trotzdem kann nicht von einer Akzeptanz von Homosexuellen im deutschen Profifußball gesprochen werden. Deutlich merkt mensch es daran, dass sich immer noch keine Fußballer offen zu ihrer Homosexualität bekennen, sowie an den vielen homophoben Gesängen einiger Fußballfans bzw. Fanszenen.

Ein weiterer Schritt gegen diese unerträgliche Situation vorzugehen ist die „Aktion Libero“, die auf jeden Fall unterstützenswert ist.

Ein Auszug:

Ein Spiel dauert neunzig Minuten. Zumindest im besten Fall, für schwule Profifußballer dauert das Versteckspiel ein Leben lang: Keiner wagt es, seine Homosexualität offen zu leben. So schön Fußball auch ist – Ressentiments halten sich in seinem Umfeld hartnäckig.

Ein unerträglicher Zustand! Ob jemand schwul ist, oder rund, oder grün, das darf keine Rolle spielen. Wir alle sollten ein bisschen besser aufpassen – auf unsere Worte, unser Denken, unsere Taten: Die Freiheit jedes Einzelnen ist immer auch die eigene Freiheit.

Wir schreiben in unseren Blogs über Sport, und unsere Haltung ist eindeutig:
Wir sind gegen Homophobie. Auch im Fußball.


1 Antwort auf „Homophobie I.“


  1. 1 change your mind, Uber Football | Aktion Libero Pingback am 01. Dezember 2011 um 16:57 Uhr
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